Videoclip Folgenschwer der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt

Anhand des Videos kannst Du sehen, was der Begriff "digitale Gewalt" meint. Es handelt sich dabei unbedingt um eine Straftat, nicht etwa ein "Kavaliersdelikt". Oft entstehen vergleichbare Situationen wie im Video aus einer Gedankenlosigkeit oder Naivität heraus. Manchmal ist die Absicht digitaler Gewalt allerdings auch Abwertung oder gezielte Rufschädigung des/der Betroffenen.

Meist wird vor Bildaufnahmen nicht besprochen, was hinterher damit gemacht werden darf. V. a. Frauen/jugendliche Mädchen gehen oft stillschweigend davon aus, dass Fotos etc. privat bleiben. Um Dich zu schützen, solltest Du im Vorfeld für Dich klären, ob Du mit Aufnahmen generell einverstanden bist. Dein Einverständnis beinhaltet NIEMALS automatisch die Erlaubnis zur Weitergabe Deiner Bilder/Videos. Es ist hilfreich, dies deutlich anzusprechen.

Solltest Du von Grenzüberschreitungen in digitaler Form betroffen sein, so ist es sinnvoll, die entsprechenden e-mails etc. zu speichern (als Beweismittel), jedoch keinesfalls in irgendeiner Form darauf zu antworten. Das unerlaubte Herstellen von Fotografien oder Videos (also ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis) oder die Weitergabe an Dritte/Veröffentlichung dieses Bildmaterials stellt nach § 201a StGB eine Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs dar und wird mit Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr oder Geldstrafen belegt.

Video-Clip auf www.frauennotruf-frankfurt.de anzeigen

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